Indi’s Geschichte

Der Tag begann wie jeder Tag.

Hanne und Volker waren zur Arbeit, Opa Rolf schlief noch tief und fest und wir….sassen wieder in diesem blöden Flur. Doch heute hatte Murphy dieses seltsame Glänzen im Blick, den, den er hat wenn es nach Abenteuer riecht.

Duhu Nero, wollen wir es uns nicht gemütlich machen?

Hier? Im Flur? Wie denn ?

Langsam, mit einem breiten Grinsen um die Leftzen, hob er sein rechtes Vorderpfötchen und……

entblösste den Schlüssel zur Freiheit. Ganz vorsichtig um Opa Rolf nicht zu wecken, schlichen wir uns in Hannes und Volkers Bett, mein Zwerg bettet sein Haupt auf kuscheliges Bettzeug und forderte eine guten Morgen Geschichte zu hören, eine gaaaanz spannende…. bitte

Nun gut, hör gut zu mein Zwergi,es begab sich zu einer Zeit, als die Nacktnasen noch Schwänze trugen, also vor drölfzig Millionen Jahren. Versteckt zwischen Schilf und Weiden befand sich ein verwunschner Weiher. Erreichen konnte nur der den Weiher, dem es gelang über einen wackeligen Steg zu gehen ohne hinunter ins unergründliche Dunkel zu fallen…………

……man konnte förmlich die Gefahr des tiefen Dunkels rechts und links neben dem Steg riechen, es roch …….nach……Tod.

„Wird es dir zu heftig mein Zwergi, soll ich aufhören mit meiner Geistergeschichte ? „

„Ah….nöööö…..is spannend Nero“

„O.K. Kleiner, dann nimm das Pfötchen aus dem Ohr, sabbere nicht Hannes Kopfkissen voll und lausche weiter meinen Worten.“

Wie in jeder richtig guten Geschichte, so kommt auch in meiner ein Held vor, Einer, der vor nichts und niemanden zurückschreckt.

„so einer wie ich Nero ? „

„ papalapapp…….ich rede hier von Helden und nicht von Kasperköpfen „

also unser Held der vor drundertdrölffzig Millionen Jahren lebte, machte sich eines Morgens auf den Weg zwischen dem Schilf und den Weiden entlang um über den Steg bis an den Weiher zu gelangen, man erzählte sich von einem Ungeheuer welches in dem Weiher sein Unwesen treiben um Jungfrauen zu entführen um sie in seinem Bauch als Harem zu halten, derjenige, der das Ungeheuer erlegt und die Jungfrauen rettet, sollte reich beschenkt werden.

Unser Held stand also todesmutig am Stegrand und rief über den Weiher…..

„ zeige dich du Ungeheuer……..hier wirst du deinen wahren Meister finden „

„ Murphy…….hör auf zu sabbern „

aus der Tiefe des Weihers kam plötzlich ein Blubbern an die Oberfläche und mit ihm ein graues noch nie gesehenes Monster.

Unserem Held wurde es nun doch ziemlich mulmig und flau in der Bauchgegend, trotzdem rief er unerschrocken dem Ungetüm zu…..

„ he du……Blechdose, glotz nicht so….ich habe keine Angst vor dir „

„ gib die Jungfrau frei die verschlungen hast“

plötzlich öffnete sich das Maul des Ungetüms welches auf seinem Kopf sass was es noch hässlicher aussehen liess es spiee lachend die schon seit Wochen vermisste Comtesse Isabelle an Land.

Jedoch nicht, ohne unserem Helden zu sagen…………

„ Murphy….sabber nicht „

….das war nur eine freundliche Geste von mir, ich werde wieder kommen um mir die nächste Jungfrau zu holen.

Unser Held brachte Comtesse Isabelle zurück zu ihrer Mutter Momo die ihre jüngste Tochter überglücklich in ihre Arme schloss.

„ duhu Nero…..das war aber mutig von dem Held sich mit dem Monster anzulegen „

„ ja Murphy Helden sind immer richtige Männer.“

„äh…..so wie du Nero „

„du hast es erkannt Zwergi“

„ohhh“„ sabber nich Murphy „

nun war es an der Zeit herauszufinden welche Jungfrau sich das Blechmonster als nächstes Opfer suchen würde. Dazu wanderte unser Held weit ins Lände hinein klopfte an jede Burg Pforte an und fragte nach einer schönen Jungfrau.

Es ging einige Wochen quer über Feld und Flur, bis er an ein verwunschenes Schloss kam um dessen Mauern ein Wassergraben verlief den es zu überqueren galt um an die Eingangspforte zu gelangen.

He.. he…. rief unser Held……jemand zu Hause ? Hallo …….Herr König…..öffnet die Pforte…

…„ und, und…..hat er Nero ? „

„ dass mein Zwergi wirste schon noch erfahren“…………

…….niemand reagierte auf sein Begehren ihm Eintritt zu gewähren, so oft er auch rief.

Mutig ist ja der zweite Vorname unseres Helden, also schnallte er sich seine Waffen und Habseligkeiten auf den Rücken fest und waatete durch den Wassergraben hinüber bis zu einem Torbogen dessen Tür geöffnet war.

„ und und…..“

„ oh Murphy….gleich…..und sabber nicht so „

er ging durch den Torbogen hinein ins………ja was ist denn das ?

Das kann doch nicht sein, wie befinden uns doch im Mittelalter, dass kann doch…..

Oh ja….es kann….sein, ein Strandbad befand sich auf der anderen Seite des Wassergrabens.

Unzählige Nacktnasen lagen dort unbekleidet im warmen Sand und boten der Sonne ihren mehr oder weniger schönen Körper dar.

Aber, was war das……so unterschiedlich die Körper auch waren, einige schlank, einige wohlgenährt, andere faltig und alt, wieder andere jung und knusperig, aber die Füsse, ja die Füsse waren alle gleich, alle hatten nur 3 Zehen an jedem Fuss……….

„ boh….dass is ja schlimm Nero, waren die krank ? „

„ abwarten mein Zwergi, dass erfährst du noch und hör endlich auf zu sabbern „

………..

……in der Hoffnung, dass  sie seine Sprache verstehen, sprach unser Held die Wesen an.

Hinter diesen dicken Mauern soll eine Jungfrau leben, deren Liebreiz heller als die Sonne ist.

„ Oh…..“ ( Murphy )

Könnt ihr mir  sagen wo ich sie finde ?

Eines der Wesen erhob sich  in voller Körpergrösse  aus dem warmen Sand .

Es war ein Riese, der so gross war, dass er über die Festungsmauer hinweg sehen konnte bis zu dem  unheimlichen Weiher hinaus.

Was  willst du von ihr fragte der Riese.

Ich muss sie vor dem Blechmonster retten antwortete unser Held.

Das Wesen brach in donnerndes Gelächter aus, so das von seinem Atem der Sand über den Strand peitschte und unser Held sich mit all seiner Kraft gegen ihn stemmen musste.

Du  Zwerg willst die Schönste unter dieser Sonne retten ?

Ha ha ha…..wir beschützen sie vor allen Übel dieser Welt.

Unser Held wurde so langsam ungeduldig, ja ihr habt die Kraft, aber ich……..ich habe die Schläue dazu.

Lasst uns gemeinsam gegen das Blechmonster kämpfen.

Der Riese überlegte, diese Idee war nicht von der Hand zu weisen.

Nun gut Zwerg, geh über den Strand, bis du zu einer Wiese gelangst auf der ein Wagen vol beladen mit Heuballen steht, dort triffst du Frau Zicke, der bestellst du einen schönen Gruss  von mir, sie wird dir weiter helfen………

„ Nero…..ich muss mal“

„ na dann aber schnell Zwergi „

„ ähm…..zu spät“

Dort biegt du nach Süden ab, bis du an die Landesgrenze gelangst.

Und nimm genug Proviant mit, der Weg ist lang und beschwerlich.

„ ich hab auch Hunger Nero „

„ hier liegt noch Schokolade auf Hannes Nachttisch Zwergi, die kannste futtern

aber sabbern ich „

Unser Held ging wie ihm geheissen den langen Weg bis an die Landesgrenze, bis,…..ja bis er das gewaltige Bauwerk des Doms sah.

Drundertsiebzig Fuss hoch mit einem Glockenturm der über den ganzen Dom reichte.

Im Dom bereitete ein Mönch die Messe vor.

Bitte entschuldige sagte unser Held, kannst du mir weiter helfen…..

Und erschrak gewaltig als dieser sich zu ihm umdrehte.

Solch eine hässliche Kreatur hatte er noch in seinem ganzen Leben nicht gesehen.

Kleinwüchsig, mit einem Buckel, die Nase riesig und mit Pickeln übersät.

Als er dem Mund öffnete, lugten eine Reihe Zahnstummel hervor.

Seine Stimme mit der er unserm Held antwortete, glich der eines Kindes.

Was führt dich zu mir Fremder fragte er.

Ich suche die Schönste  Jungfrau im Land, um sie vor dem Blechmonster zu retten sagte unser Held.

Leider kommst du zu spät sagte der Gnom, sie ist weitergereist, tiefer ins Land hinein.

Aber dort komme ich doch her sagte der Held.

Ich läute jetzt die grosse Glocke, solange wie du die hören kannst geh  nach Osten…..

„ Murphy ? Schläfst du schon „

„ nö……ich …..hab da einen Fleck mit der Schokolade in Hannes Bett geschmiert „

„ Oh Mann Zwergi „……………..

……3265 Milen lang hörte unser Held noch die grosse Glocke läuten, die nun immer leiser nachklang.

Er hatte die Ostgrenze des Landes erreicht.

Keine Seele rechts oder links des Weges war zu sehen, keine Hütten, geschweige denn Burgen oder gar ein Schloss dafür lag ein riesiges grosses Schilffeld vor ihm.

Hier soll ich SIE finden dachte unser Held.

Kaum ausgedacht sass vor seinen Füssen eine dicke  mit Pickel übersäte glubschäugige Kröte.

Quark….. du Zwerg sagte sie, was willst du in meinem Land ?

Ich suche die Schönste Jungfrau des Landes um sie vor dem Blechmonster in Sicherheit zu bringen sagte der Held.

Hier in meinem Schilfland ?

Ja,……finde ich sie denn nicht bei dir?

Was ist dir denn eine Antwort wert fragte die Kröte,.

Hmm…..ich hätte da noch Stockfisch im Gepäck und auch noch ein wenig Schokolade.

„ Schokolade Nero? Wo „

„ du musst schon genau zuhören du Fressack „

( schmoll Schnütchen zieh Murphy )

Nein danke sagte die Kröte auf solche Dinge stehe ich nicht, aber…du könntest….mich…

Küssen.

Unserem Held drehte sich förmlich der Magen um, diese hässliche Kröte küssen ?

Aber er muss die Jungfrau finden, bevor sie das Monster findet, also…..

O.K. du Kröte, aber ohne Zunge .

Das soll mir Recht sein, aber mit Schmackes.

Unser Held spitzte  die Lippen und tastete sich mit geschlossenen Augen an das Krötenmaul

Heran.

Ein lauter Knall liess ihn die Augen öffnen.

Aus der hässlichen Kröte ist……………….schlimmer konnte es nimmer kommen durch den Kuss ein Weib geworden.

„ Boh….entzaubert „

„genau Zwergi und sabber nich“

……ein pralles Weib mit wallendem Haar, die sofort drauf los plapperte…..… na das wurde auch Zeit, dass mich endlich jemand aus diesem Krötendasein befreit.Jetzt aber erst mal ab zum Friseur, zur Nageldesignerin und in eine Edelboutike .Wo hast du die Stretch Limousine geparkt ?He…..du….kleiner Zwerg hörst du mich ?Äh….entschuldige, meinst du mich mit kleiner Zwerg fragte unser Held?Die Hände in die Hüften stemmend mit einem Augenaufschlag der pure Entrüstung ausdrückte, sprach das Weib  na,….siehste hier etwa noch jemanden ausser uns ?

Duhu…Lady, wegen der Limousine…..da gibt es ein Problem.

W A A A S ? Mach jetzt keinen Fehler du kleines Nichts von einem Männlein.

Entschuldige, aber sag mir doch bitte, bist du die einzige wahre Jungfrau im Land die es zu retten bedarf ?

Na was glaubst du denn wen du vor dir hast fragte das Weib und reckte ihre hervorragenden nicht zu übersehenden Argumente weit nach vorn.

Warum warst du denn verzaubert ?
Weil….weil….weil….ach das tut hier nichts zur Sache.
Lass uns endlich los.
O.K. wir müssen aber ziemlich weit zu Fuss gehen.
Ich hab es geahnt, es gibt einfach keine Helden mehr in diesem Land meckerte das Weib.
Selbst die zu gehenden drundert  Milen  stand ihr Mundwerk nicht still.
Unser Held indes überlegte ob sich seine weite Reise gelohnt hat um dem Land dieses Weib zu retten.
Nein entschied er, wenn das hier wirklich die letzte Jungfrau des Landes ist, dann ……………..

„ was dann Nero „„warte es ab Zwergi „„aber Volker und Hanne kommen gleich von der Arbeit, wenn die uns erwischen „„ keine Angst, die Geschichte findet gleich ihr Ende „

also unser Zwerg und die Schönheit gingen an Gärten vorbei einen Weg entlang auf dem kleine wuselige Hobbitze erschreckt zur Seite sprangen als sie die Schönheit sahen und schrieen „ nein, nein….wir wollen nicht in deine Handtasche, verschone uns „Unser Held blickte verwundert drein, sagte jedoch nichts.Weiter führte er sie den Weg entlang, der zu dem Weiher führte, indem das Blechmonster lebte.Dort angekommen rief unser Held nach dem Monster.„ He….Du….Fischdose, schau wem ich dir hier bringe „ Langsam, sehr sehr langsam tauchte das Monster aus dem Dunkel des Weiher auf. „Ach ich verstehe rief die Schönheit und hüpfte vor Freude in die Luft, du lässt mich von einem U-Boot abholen, wie geil ist das denn „Was willst du Zwerg fragte das Monster?„Nur eins Monster, diese Schönheit hier behauptet die letzte Jungfrau des Landes zu sein“ grinste unser Held in sich hinein.Nun denn mein Kind komm zu mir sagte das Monster und öffnete sein grosses Maul.Doch bevor du in meinen Bauch hinab steigst, sag mir……wie heisst du ?Ich…….na hör mal…..mich kennt doch nun wirklich jeder.Ich……bin…….Daniela Katzenberger.

„Zwergi „„ ja Nero“„los, komm schnell wieder in den Flur zurück“

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